Der Kalinga e.V. wurde Anfang 2007 als Schwesterverein der niederländischen Kalinga Stiftung gegründet. Ehrenamtliche Mitarbeiter führen Kalinga e.V. und widmen sich somit sozial benachteiligten (Straßen)-Kindern auf den Philippinen. Sowohl die niederländische als auch die deutsche Organisation ist so klein wie möglich gehalten, daher fühlen sich alle freiwilligen Mitglieder sehr stark mit den Kindern und den Projekten verbunden.
Der Kalinga e.V. bietet Hilfe auf einer strukturierten Basis. Hilfe, die vielleicht den Teufelskreis der Armut für diese Kinder zerbrechen kann. Sie bietet den Kindern die Möglichkeiten eines Tages den würdigen Platz in der Gesellschaft einzunehmen, den sie verdienen.
Projekte die kurzzeitig als „Schmerzmittel“ Linderung bewirken, haben leider keine langfristigen Effekte und führen nicht zu grundsätzlichen Veränderungen. Diese Art von Projekten passen daher nicht zu den Zielen von Kalinga. Die Möglichkeit zu Leben und Dinge unabhängig zu tun, ist unser Hauptziel.
Aufbauend auf der fünfjährigen Erfahrung unserer niederländischen Freunde der Kalinga Stiftung - konzentrieren wir uns in unseren Projekten momentan speziell auf die Bewohner rund um die Payatas- Mülldeponie in den Außenbezirken von Manila.
Mehr als 30.000 Menschen leben auf dieser riesigen Müllhalde. Sie verdienen ihr Geld, indem sie den Müll sammeln und sortieren - einer sammelt Dosen, ein anderer Plastik und Pappe. Auch die Kinder müssen so Geld für ihre Familien verdienen.
Die Payatas Bewohner haben nie Pause, sobald ein LKW ankommt, durchsuchen sie den neuen Müll – und die LKW’s kommen den ganzen Tag lang.
Das Leben in Payatas ist schwer und gefährlich. Für die meisten Kinder gibt es keine Chance auf eine andere, bessere Zukunft. Der Kalinga e.V. versucht dies zu verändern.